Claudia Riemensperger, Marktgemeinderätin
und Ortsvorsitzende der CSU Meitingen
setzt sich für mehr Sicherheit für unsere Kinder ein!

„Notinseln“ auch für Meitingen

06.02.2010

Auch in der Marktgemeinde Meitingen sollen „Notinseln“ Anlaufstellen für Kinder in Notsituationen sein. Mit diesem Wunsch wendet sich CSU-Gemeinderätin Claudia Riemensperger an Bürgermeister Dr. Michael Higl und den örtlichen Marktgemeinderat.
In der Sitzung am Mittwoch, 10. Februar 2010, soll der Antrag behandelt werden.

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Das unter der Trägerschaft der Stiftung „Hänsel und Gretel“ laufende Projekt wird schon in mehreren Kommunen des Landkreises, wie Gersthofen und Stadtbergen, praktiziert. „Notinseln“ können verschiedene Geschäfte sein, die sich bereit erklären, Kindern in Notsituationen zu helfen. „Ein Kind hat seinen Schlüssel verloren, den Bus versäumt oder fühlt sich gar verfolgt“, erklärt Claudia Riemensperger die Bandbreite dieser möglichen Probleme.

Geschäfte, die am Notinsel-Projekt teilnehmen, werden mit einem eigenen, gut sichtbaren Aufkleber versehen, das Personal in die Problematik eingeführt und natürlich Schulen, Eltern und Kinder informiert.

Da es in Meitingen viele Schulen und Spielplätze gibt, hält Claudia Riemensperger „Notinseln“ auch in der Marktgemeinde für sinnvoll. Unterstützt werde das Notinsel-Projekt vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises, so Claudia Riemensperger.



In Meitingen gibt es bald „Notinseln“ für Kinder

12.02.2010

Als eine „gute Sache“ stufe der Meitinger Marktgemeinderat das Projekt „Notinsel“ ein, das unter der Trägerschaft des Landkreises Augsburg läuft. Als „Notinseln“ fungieren dabei Geschäfte, die entsprechend gekennzeichnet werden und damit für Kinder in Notsituationen Anlaufstellen sind. Claudia Riemensperger (CSU) hatte beantragt, dieses Projekt auch in Meitingen einzuführen. Dem stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig zu.

Riemensperger verwies in der Ratssitzung auf Erfolge in Stadtbergen und Gersthofen mit diesem Projekt, dessen Einführung auch in Meitingen nötig sei. Ob ein Kind sich verlaufen habe, sich aus irgendeinem Grund nicht mehr nach Hause traue oder auf dem Schulweg gemobbt werde - all das seien Gründe, eine „Notinsel“ aufzusuchen, erläuterte Bürgermeister Dr. Michael Higl. Die Mitarbeiter in den Geschäften sollen dem Kind dann mit gesundem Menschenverstand weiterhelfen. Dafür müssten sie keine Schulung besuchen, sondern bekämen eine Handlungsanweisung.

Das Rote Kreuz will Ansprechpartner sein

Das Rote Kreuz hat angeboten, sich in Meitingen um die Notinseln zu kümmern, Ansprechpartner und Vermittler zu sein. Ein Vorschlag von Ellen Blask (SPD), das Meitinger Familienbüro damit zu beauftragen, wurde dagegen nicht weiter verfolgt.

Martin Jäger (CSU) als neuer Chef der Wirtschaftsgemeinschaft Meitingen will das Projekt den WG-Mitgliedern zur Kenntnis bringen. Die Marktverwaltung wird nun ein Konzept erstellen und dann auf Gewerbetreibende und Schulen zugehen.


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